Musée de la Chartreuse
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Sammlungen
 Das Kunstmuseum


Paolo Veronese, Bildnis einer Venezianerin, circa 1565. Inv.751

Die Sammlungen des Museums von Douai, welche aus zahlreichen Gemälden, Skulpturen, Kunstobjekten und Grafiken bestehen, reichen vom Mittelalter bis zur heutigen Zeit. Viele der ausgestellten Werke stammen aus Kirchen und Klöstern und wurden während der Französischen Revolution beschlagnahmt (insbesondere das Polyptyque d’Anchin von Jean Bellegambe ist hervorzuheben).

Im Verlauf des 19. Jahrhunderts wurde die Sammlung immer reicher und vielfältiger: Der Bildhauer Théophile Bra stiftete 1852 seinen Atelierbestand, bestehend aus Statuen, Skizzen und Zeichnungen; der Arzt Escallier hinterließ 1857 eine Sammlung von 176 flämischen und holländische Gemälden, Foucques de Wagnonville spendete seine in Italien wiedervereinte Sammlung und Jean-Baptiste Fortier übergab eine Summe Geld, die es ermöglichte, Werke von Véronèse, Rubens, Courbet oder Jules Breton zu erwerben.

Zu diesen Spenden und Nachlässen kommen noch nach Wahl erworbene Werke, ausgezeichnet vom Salon der Kunstfreunde Douai, von Einkäufen (Carpeaux, Rodin, Sisley, Pissarro, Renoir, Denis, Cross…) und von Dauerleihgaben des Staates hinzu (Maître de la Manne, Ruisdael, Chassériau, Corot).

Die Sammlung des Museums wurde während der beiden Weltkriege stark beschädigt, vor allem durch den Bombenangriff vom 11. August 1944. Die ethnografische Sammlung (darunter dem reichhaltigen Berthoud Bestand) und die naturkundliche Abteilung wurden komplett zerstört.

Heute wird die Sammlung des Museums dank vieler Spenden und Käufe (Boucher, Greuze, Bellegambe, Goldschmiedekunst aus Douai) ständig weiter bereichert, ebenso durch Ausstellungen von Werken zeitgenössischer Künstler (Cabane rouge aux miroirs, von Daniel Buren, 2006 im Kreuzgang des ehemaligen Klosters aufgestellt).

 Photothèque Augustin Boutique-Grard


Augustin Boutique, Moderne Malereien des ehemaligen Museums von Douai, vor 1911, PH53

1977 von Thérèse Hervieu, der Tochter von Augustin Boutique und Cécile Grard an die Stadt Douai vermacht, umfasst die Sammlung 25000 Negative auf Glas vom Ende des 19. Jahrhunderts bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts.

Die Photothèque wird auch durch andere historische Fotosammlungen bereichert, darunter die Sammlung Baron-Gallois, bestehend aus Glasplatten und Filmen, welche zwischen 1882 und 1950 aufgenommen wurden.

In einer neuen Räumlichkeit, in der ersten Etage der Rue Saint-Albin 191 gelegen, bietet sich diese einzigartige Sammlung für viele Sonderausstellungen an – innerhalb und außerhalb der Räumlichkeiten des Museums.

 Außerhalb des Museums


Auf den Wunsch hin, mit anderen Museen zusammenzuarbeiten, verleiht das Musée de la Chartreuse aktuell mehrere Werke innerhalb Frankreichs oder ins Ausland, hauptsächlich Werke aus dem 19. Jahrhundert.

 Suche in den Sammlungen


Sie können einen Zugang zu den Sammlungen über den folgenden Seiten haben:

Association des conservateurs des musées du Nord Pas-de-Calais
(Verband der Konservatoren der Museen im Nordfrankreich)

 ehemalige Datenbank
 neue Datenbank

Ministère de la Culture (Französische Kulturministerium)
 Joconde Datenbank
The museum also houses two MNR paintings (MNR stands for Musées Nationaux Récupération and refers to artworks spoliated during the second world war). These two paintings are: Dead hare by Jan Fyt (MNR 504) and The village fete by Adrian Brouwer (MNR 417). We are interested in knowing all information linked to the provenience of these works, which are displayed in the museum (musee@ville-douai.fr).


Douai, cité des géants
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